{"id":2560,"date":"2012-06-12T14:30:36","date_gmt":"2012-06-12T14:30:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.goethepanzer.de\/?page_id=2560"},"modified":"2012-06-12T14:30:36","modified_gmt":"2012-06-12T14:30:36","slug":"internet","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.1yearoff.karstenmontag.de\/?page_id=2560","title":{"rendered":"Internet"},"content":{"rendered":"<p>Internet \u00fcberall und jederzeit ist prinzipiell m\u00f6glich aber teuer. Vor der Reise haben wir uns f\u00fcr das Angebot von <a href=\"http:\/\/www.abroadband.com\" target=\"_blank\">Abroadband.com<\/a>, einer Tochterfirma von Telekom Austria, entschieden und sowohl UMTS-Modem als auch die SIM-Karte f\u00fcr einmalig 50 Euro erstanden (Stand: Oktober 2011). Der Vorteil: Durch Roamingvertr\u00e4ge sind fast alle L\u00e4nder bis auf Kasachstan und Kirgisien abgedeckt. Der Nachteil: 59 Cent pro MB. Uns war klar, dass wir diesen Vertrag nur f\u00fcr E-Mails und absolut notwendige Informationen aus dem Internet nutzen w\u00fcrden. Um \u00dcbertragungsvolumen zu sparen, haben wir s\u00e4mtliche automatische Updatefunktionen unserer Betriebssysteme, Virenscanner etc. auf manuell gestellt und die \u00dcbertragung von Bildern in unseren Browsern bei der Nutzung dieses Vertrages ausgeschaltet.<\/p>\n<p>Wenn wir viel \u00dcbertragungsvolumen brauchten, sind wir entweder in Caf\u00e9s und Restaurants gegangen, die kostenloses Wi-Fi anboten, oder wir haben nach \u00f6ffentlichen, ungesicherten WLAN-Spots gesucht. In L\u00e4ndern wie Kroatien, Griechenland, Bulgarien, Rum\u00e4nien und Moldawien haben wir h\u00e4ufig in gro\u00dfen St\u00e4dten kommunal betriebene, freie WLAN-Spots gefunden \u2013 in Griechenland sogar in vielen kleinen Kommunen am Rathaus oder an touristischen Attraktionen. Manchmal waren diese kostenlosen Zug\u00e4nge zeitlich oder nach Volumen begrenzt, meistens aber v\u00f6llig unbegrenzt mit z.T. hohen \u00dcbertragungsraten. Auch einige Tankstellen an Transitstrecken boten freies Wi-Fi an. An Tankstellen der Kette \u201eLukoil\u201c sind wir besonders h\u00e4ufig f\u00fcndig geworden.<\/p>\n<p>In der T\u00fcrkei, in der wir uns \u00fcber einen Monat aufhielten, war ein derartiges Angebot nicht zu finden. Wir verglichen daher verschiedene Prepaid-Angebote von Mobilfunkbetreibern und entschieden uns f\u00fcr Turkcell. Da unser UMTS-Modem von Abroadband.com nicht gelockt war (was technisch auch gar nicht m\u00f6glich ist, das es ja mit den unterschiedlichsten Mobilfunkanbietern funktionieren muss), ben\u00f6tigten wir nur die SIM-Karte. F\u00fcr die Registrierung mussten wir in einem der vielen Turkcell-Gesch\u00e4fte, die im Zentrum jeder der gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dte zu finden sind, einen unserer P\u00e4sse vorlegen. Die SIM-Karte kostete einmalig umgerechnet 13 Euro, 4 GB Transfervolumen umgerechnet 20 Euro. Ein erneutes Aufladen der Karte um 4 GB kostete dann nur weitere 20 Euro (Stand April 2012). Die Turkcell-SIM-Karte funktionierte sogar mit der Software von Abroadband.com, allerdings musste man manuell den Access Point Name (APN) nachtragen. Dieser lautete \u201einternet\u201c. Eine empfehlenswertere Software ist das kostenlose <a href=\"http:\/\/mwconn.net\/\" target=\"_blank\">mwconn<\/a>. Hier kann man das Profil von Turkcell direkt ausw\u00e4hlen und hat damit alle notwendigen Verbindungsdaten. Gespeichert sind \u00fcbrigens die Profile fast aller internationalen Mobilfunkbetreiber. Die Abdeckung von Turkcell in der T\u00fcrkei ist fl\u00e4chendeckend: in St\u00e4dten und an touristischen Attraktionen UMTS, ansonsten GPRS.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Internet \u00fcberall und jederzeit ist prinzipiell m\u00f6glich aber teuer. 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